Alexander Gehring

MESSAGES FROM THE DARKROOM

02.06. bis 11.06.2012

Eröffnung der Ausstellung
01.06.2012 19.00 Uhr

Begrüssung
Prof. Dr. Anna Zika

www.alexandergehring.com

Lotte Reimann

Messages from the Darkroom befasst sich mit der Verbindung von Okkultismus und Photographie. Parallel zum Einzug der Photographie in die Geschichte der neueren Medien entstand um 1900 eine Welle okkulter Wissenschaften, die sich der Photographie als Medium vermeintlich unbeirrbarer, da rein technischer Realitätswiedergabe zur Beweisführung parapsychologischer Phänomene bedienten. Photographien von Geistern, Phantomen und übernatürlichen Ereignissen waren das Ergebnis dieser im Abseits der Öffentlichkeit entstandenen Forschungen, die durch ihre Obskurität eine Sonderstellung in der Geschichte der Photographie einnehmen.
Die Arbeit Messages from the Darkroom bedient sich dieses ambivalenten Charakters und stellt Verknüpfungen von Photographie und Okkultismus heraus, um im Grenzgebiet von photographischer Wahrheit und möglicher Fiktion die Photographie auf ihr magisches Potenzial hin zu betrachten. Zwischen dem abgedunkelten Séanceraum und der photographischen Dunkelkammer entsteht so ein Austausch von Imaginationen, in dem sich der eigentlich faktisch-rationale Prozess des Photographierens als durchaus übernatürlich herausstellt.

Die Ausstellung von Alexander Gehring ist der Auftakt der Ausstellungreihe für diesen Sommer, indem in der Warte Für Kunst an 111 Tagen die Werke und Positionen
von 11 jungen nationalen und internationalen KünstlerInnen gezeigt werden. Begleitend zu den Ausstellungen sind themenbezogene und außergewöhnliche
Veranstaltungen geplant, die den bestehenden Kunstbegriff hinterfragen und auflockern.

trenner

Lotte Reimann

COLTS AND FILLIES

28.04. bis 25.05.2012

Eröffnung der Ausstellung
27.04. 2012 19.00 Uhr

Lesung mit Lotte Reimann
24.05.2012 19.00 Uhr

Konzert mit MESTA • POWERDOVE • BIRD
veranstaltet in Kooperation mit dem Weinberg Krug

15.05.2012 21.00 Uhr

www.lottereimann.de


Lotte Reimann

In der Ausstellung mit dem Titel Colts and Fillies erzählt die Künstlerin Lotte Reimann eine fotografisch und literarisch aufgearbeitete Geschichte, die von Sexualität und Kindheit, genauer gesagt, dem Mädchensein handelt. Dabei bedient sich die in Amsterdam und Bielefeld lebende Lotte Reimann autobiografischer und fiktiver Elemente. Sie bringt selbst produzierte Fotografien, sowie gefundene Aufnahmen aus Familienalben und Bilder aus dem Internet mit kurzen Anekdoten, die meist auf persönlichen Erlebnissen basieren und zu Kurzgeschichten weiter gesponnen sind, zusammen.

„Was bedeutet es ein Mädchen zu sein? Was hat Sexualverhalten mit Dominanz zu tun und wie verläuft der Prozess des Sich-etwas-zu-eigen-machens, des Werdens?“, dies sind die Fragen, die sich durch Reimanns Arbeit schlängeln, den Betrachter verwundern und Platz für eigene Interpretationen und Assoziation lassen.

trenner

Friederike Lorenz

NACH WIE VOR

03.03. bis 20.04.2012

Eröffnung der Ausstellung
02.03.2012 18.00 Uhr

Begrüssung
Bernhard Balkenhol

www.friederikelorenz.com


Anne Katrin Carstens

„Meine eigene Arbeit zu beschreiben wird für mich immer schwieriger, weil es sich für mich, je länger ich zeichne, immer weniger fassen lässt welche Form, welches Zeichen, welche Linie mich so beschäftigt, dass ich sie in einer Zeichnung verwende.
Dennoch würde ich die Arbeiten vielleicht so beschreiben, dass sie Bruchstücke des Gesehenen und Erlebten sind. Letztendlich fügen sie sich wie ein Puzzle wieder zusammen und ergeben oft eine ganz andere Geschichte, als die die mich zu Beginn beschäftigt hat. Die jedoch nicht weniger „wahr“ ist.
Es tauchen immer wieder einfache Zeichen in Verbindung mit Text auf, die zum einen Teil persönlich, zum anderen Teil allgemein verstanden werden können.
Oft sind es nur kleine Datails, die manchmal auf einen größeren Zusammenhang hinweisen.
Für mich besteht meine künstlerische Arbeit darin, diese Details aufzuspüren, zu isolieren, zu interpretieren und wieder zusammenzufügen.“

Friederike Lorenz

trenner

WeihnachtsWarte

Kunstbasar

Eröffnung:
Freitag, den 9.12.2011
um 19 Uhr

weitere Verkaufstage:
Samstag, den 10.12. und Sonntag, den 11.12.
von 13.00 bis 19.00 Uhr.

Montag, den 12.12., Dienstag, den 13.12. und Donnerstag, den 15. 12.
von 16.00 bis 19.00 Uhr.


Anne Katrin Carstens

Dieses Jahr stellen wieder 38 spannende internationale und nationale Künstler/innen aus und stellen ihre Werke aus den Bereichen Fotografie, Malerei und Skulpturen für einen kleinen Preis zum Verkauf.

Mit den Einnahmen aus dem Verkauf der Kunstwerke werden weitere Ausstellungen im kommenden Jahr realisiert.

Und dieses Jahr bekommt die WeihnachtsWarte sogar Zuwachs! Die benachbarten Galerien. Galerie Petschelt, Galerie Rasch, Atelier Philo1, werden sich an dem Basar anschließen und die Frankfurter Strasse an fünf Tagen im Dezember in eine vorweihnachtliche Shoppingmeile verwandeln.

Teilnehmende Künstler/innen:
Maxwell Anderson/Fotografie/London/ Milena Carstens/Fotografie/Berlin/ Lotte Dietmar/Malerei/Kassel/ Jens Ertelt/Zeichnungen/Kassel/ Nieves de la Fuente/Fotografie/Madrid/ Stefan Gebhardt/Malerei/Kassel/Alexander Gehring/Fotografie/Berlin/ Jens Gerber/Fotografie/Leipzig/ Judtih Groth/Buch/Kassel/ Maude Grübel/Fotografie/Marseille/ Peter Hübert/Fotografie/Dortmund/ Thilo Jenssen/Malerei/Kassel/ Tanja Jürgensen/Fotografie/Kassel/ Kerstin Kais/Grafik/Berlin/ Katrin Kamrau/Fotografie/Antwerpen/ Anja Köhne/Fotografie/Kassel/ Kati Liebert/Objekt/Kassel/ Birka Machmor/Objekt/Kassel/ Mitko Mitkov/Buch/Hamburg/ Charlotte Mumm/Malerei/Amsterdam/ Hiromi Nakajima/Malerei/Tokio/ Bernhard Prinz/Fotografie/Hamburg/ Barbara Proschak/Fotografie/Berlin/ Renè Rogge/Comic/Kassel/ Lars Rosenbohm/Malerei/Bielefeld/ Marina Rüdiger/Objekt/Kassel/ Sally Schütz/Malerei/Kassel/ Sabine Stange/Fotografie/Kassel/ Daniel Stubenvoll/Fotografie/Gent/ Spitzweg & Braun/Objekt/New York/Kassel/ Christian Tiefensee/Fotografie/Leipzig/ Frederike Vidal/Buch/Kassel/ Frederik Vidal/Fotografie/Hamburg/ Melanie Vogel/Fotografie/Kassel/ Duncan Whyte/Fotografie/Göttingen/ Paula Winkler/Fotografie/Berlin/ Anna Zika/Buch/Essen/ Christian Zsagar/Malerei/Koblenz

trenner

Some Friends

Zusammentreff von
Theorie und Praxis

20.11 bis 03.12.2011

Eröffnung und Buchvorstellung
19.11. 2011 19.00 Uhr

Anne Katrin Carstens

Fotografien
PHILIPP DORL, KATJA GLÄSS, KATRIN KAMRAU, MAURICE KOHL, UTA NEUMANN, BÄRBEL PRAUN, CHRISTIAN TIEFENSEE, ANJA VORMANN, PETRA WARRASS, LUISA ZANZANI, THOMAS ZIKA

Buch
BILDKULTUREN I+II, PROF. DR. ANNA ZIKA, FH BIELEFELD

Die Ausstellung SOME FRIENDS bietet einen Querschnitt aktueller Fotografie aus dem deutschsprachigen Raum, kuratiert von der Kunstwissenschaftlerin Prof. Dr. Anna Zika, seit 2001 Professorin für Theorie der Gestaltung an der Fachhochschule Bielefeld.
An den Wänden werden für zwei Wochen die Arbeit von Philipp Dorl, Katja Gläss, Katrin Kamrau, Maurice Kohl, Uta Neumann, Bärbel Praun, Christian Tiefensee, Anja Vormann, Petra Warrass, Luisa Zanzani und Thomas Zika zu sehen sein.

Am Abend der Eröffnung wird im Rahmen der Ausstellung Anna Zika ihr neues Buch „Bildkulturen“ vorstellen: in zwei Teilbänden widmet sich die Autorin ästhetischen Problemstellungen und Kategorien (z.B. Repräsentation, Ordnung, das „Schöne“, das „Erhabene“), die sie auf zeitgenössische Bildproduktionen überträgt. Some Friends präsentiert eine Auswahl der in Band II von Bildkulturen erörterten Positionen, die aus unterschiedlichen Blickwinkeln die historischen Genres Landschaft, Porträt oder Stilleben aktualisieren.

Insofern es sich bei einigen der ausstellenden Künstlerinnen und Künstler um ehemalige Studierende der Professorin handelt, wird die wechselseitige Beziehung von Bilder denken und Bilder produzieren besonders offensichtlich.

trenner

Anne Katrin Carstens

Forschungs-
station für Innenwelten und Zwischenräume

Finissage:
Freitag den 21. Oktober
um 19 Uhr

Personauten-Training des Fliehkraft-Ensembles

geänderte Öffnungszeiten:
19. und 20. Oktober
von 16 bis 19 Uhr

Anne Katrin Carstens

Kann der Zustand der Schwerelosigkeit bei absoluter Bodenhaftung erreicht werden?
Eine Begegnung im bezugsarmen Raum mündet in Kontaktaufnahme und Ablösungsprozessen. Das Rangeln zwischen Aktiv und Passiv beginnt: gravitätische Bahnen und freier Fall, Anziehung der Körper, Rotation um eine unbekannte Größe. Die Versuchsauswertung obliegt dem Betrachter außerhalb des Bezugssystems.
Die Forschungsstation für Innenwelten und Zwischenräume ist in der Warte für Kunst eingerichtet.

trenner

Eine Soirée

der besonderen Art

Am Freitag, den 14. Oktober
ab 19 Uhr

mit
Rene Rogge
Raumgestaltung/Comic

Birte Wolter
Gitarre/ Gesang
Berthold Mayrhofer
Kontrabass

und Dj´s
Aiko Okamoto
Tilman Hatje

PIP PAP

Der Illustrator Rene Rogge wird die Galerie mit seinem sehr exakten Strich in einen begehbahren Comic verwandeln.

Im Laufe des Abends wird dieses Graffito zur Leinwand für die dunklen Klangbilder von Birte Wolter, Singer/Songwriterin aus Hildesheim. Sie hat die Geschichte des Rock inhaliert und atmet sie auch gerne aus. Birte wird am Kontrabass begleitet von Berthold Mayrhofer, einem Fels der internationalen Jazzszene, der in Kassel zum Findling geworden ist.

Unsere sehr geschätzten Dj´s Aiko Okamoto (Dj Panda, Tokonoma) und Tilman Hatje schieben im Anschluss die gesamte Galerie auf die Startrampe für eine intergalaktische Reise von Japan-Disco bis Afrika-Minimal.

Website
www.renerogge.com
www.myspace.com/birtewolter

trenner

Duncan Whyte


Duncan Whyte

EVIDENCE


27. August bis 06. Oktober 2011

Eröffnung der Ausstellung
Freitag 26. August um 19.00 Uhr

Begrüssung
Monte Packham

Gespräch zur Kassler Museumsnacht
03. September 2011 um 18.00 und 20:30 Uhr

Website
www.duncanwhyte.com


In der Nacht gehen mancherlei Dinge zu Bruch. Sie werden zerschlagen, zerbrochen, Dinge werden zerstört. In der fotografischen Arbeit Evidence spürt der Londoner Künstler Duncan Whyte Nicht-Tatorte in Ihrer destruktiven Unordnung auf. Er zeigt rührend unbarmherzig nächtliche Szenen, die hässlich, plump und lächerlich erscheinen und dabei versuchen den Charakter einer Gesellschaft zu beschreiben, in der der Mensch scheitert, seine Welt in einem geordneten Zustand zu halten.

trenner

Jens Ertelt

IT IS A SAD END FOR A BEAUTIFUL WORLD

18. Juli bis 18. August 2011

Eröffnung
18.Juli um 19 Uhr

Diskussion
Ursula Panhans-Bühler

Website
www.jensertelt.de


PIP PAP

Der Zeichenprozess setzt immer eine Vorstellung, ein sich-vorstellen und das vor-das-Bild-stellen voraus. Der Zeichner stellt sich vor, wie sein Verhältnis zum Gegenstand ist, reflektiert seine eigene Position hierzu und setzt sich körperlich dem Herstellungsprozess aus. Die Vorstellung als Basis geht von der Wahrnehmung aus, deren Basis wiederum das Sehen ist. Zeichnen ist also ein Prozess der bildnerischen Herstellung und Reflexion von Wahrnehmung. Das Resultat ist ein Bild, ein Produkt, dessen Wirkung und Bedeutung einen Betrachter voraussetzt. Die Wirklichkeit ist somit nicht automatisch Teil des Bildes (der Zeichnung), sondern im besten Falle das Bild, das wir uns von einem Ding machen. Das Bild der Wirklichkeit ist aber durch das Medium vermittelt und bildet deshalb einen „Verweisungszusammenhang“. Diese Verweisung spiegelt ein Modell von Wirklichkeit wider und wird dadurch selbst wirklich, es wirkt als eine spezifische Wirklichkeit. Wirklichkeit ist immer durch Wahrnehmung vermittelt. Die Zeichnung generiert ein Bild, das Produkt einer Wahrnehmung und gleichzeitig Wahrnehmungsanlass ist. Wir haben bestenfalls eine Ahnung dessen, was die ursprüngliche Wahrnehmung gewesen ist, wir können es jedoch nicht verifizieren, denn jede Wahrnehmung ist anders. Die klassische, vom Bild wegführende Wirklichkeit verschwindet, denn das Medium und die Wahrnehmung sind selbstreferenziell. Es gibt keinen Grund mehr, über das Bild hinaus nach Sinn zu suchen: das traurige Ende einer schönen Welt.

trenner

Daniel Stubenvoll

PIP PAP

15. Juli bis 17. Juli 2011
15 - 20 Uhr

Eröffnung
14. Juli
um 17 Uhr

Gespräch
mit Daniel Stubenvoll
und Kim-Andre Schulz
16. Juli um 14 Uhr

Website
www.danielstubenvoll.de


PIP PAP

Der pip Knopf war immens wichtig auf der Fernbedienung meines ersten TVs. Du drückst ihn und das Bild rutscht nach oben in die Ecke und doppelt sich erstmal. Dann kannst du umschalten, zum Beispiel bei Werbung. Oben im kleinen Bild bleibt dann der Sender und das große Bild wechselt den Kanal. Du brauchst aber schon zwei Ausgänge am Receiver, sonst bleibt das kleine Bild stehen und dann tut sich da nix mehr. Ich konnte auf diese Weise ganz wunderbare Gesichtsausdrücke bei Moderatoren festhalten.

Den pap Knopf hatte ich noch nicht, der kam erst später. Heute würdest du das Splitscreen nennen, halbe halbe also. Auch nicht schlecht, war vor allem für Videotext gedacht. Eine Funktion, Bilder ineinander und nebeneinander zu bringen ist schon eine spannende Sache. Bleibt nur die Frage, wer dieser Typ ist.

trenner

kijk:papers

Fotobücher, Künstlerbücher und fotografische Editionen

02. bis 12. Juni

Eröffnung
Donnerstag 02. Juni,
19.00 Uhr

kijk:papers ist geöffnet am: 02./03./04.06. 15 - 21h
05.06. 15 - 19h
06.06. und 09.06. 16h - 19h

organized by:
Malenki
Kijk Papers

Im Juni wird erstmalig die Veranstaltung kijk:papers in der Warte für Kunst stattfinden.
Vom 02. bis zum 12. Juni zeigen wir mehr als 80 selbstverlegte Fotobücher, Künstlerbücher und fotografische Editionen mit kleiner Auflage unter anderem aus Belgien, Deutschland, England, Frankreich, den Niederlanden und den USA. In der Ausstellung haben die Besucher die Möglichkeit die einzelnen Bücher in entspannter Atmosphäre zu entdecken und mit den anwesenden Autoren ins Gespräch zu kommen.

mit dabei: Michael Anhalt (nl) I Xavier Antin (fr) I Arno Auer (de) I Annemie Augustijns (be) I Jezabel Baudo (de) I Beierle + Keijser (nl) I Noah Beil (us) I Harvey Benge (fr) I Alexander Binder (de) I Thomas Bonfert (at) I Dani Cardona (es) I Sarah Carlier (nl) I Claudia Christoffel (de) I Annelies de Mey (be) I Marion Denis (de) I Patrick Desbrosses (de) I Maarten Dings (be) I Daniela Djukic (de) I Mario Dollinger (de) I Katharina Fricke (de) I Vesko Gösel (de) I Simon Hempel (de) I Marianne Hommersom (nl) I Samuel Henne (de) I Margret Hoppe (de) I Debby Huysmans (be) I Marco Jacobs (be) I Philip Kistner (de) I Köhle + Vermot (ch) I Karsten Kronas (de) I Calin Kruse (de) I Mathieu Lambert (fr) I Mårten Lange (se) I Elke Lannoo (be) I Pierre Le Hors (us) I Tamara Lorenz (de) I Freya Maes (be) I Judith Michel (de) I William Minke (de) I Mitko Mitkov (bg) I Ingo Mittelstaedt (de) I Chris Mottalini (us) I Conrad Müller (de) I Florian Oellers (de) I Kalle Sanner (se) I Jenny Schäfer (de) I Helena Schätzle (de) I Robert Schlotter (de) I Arne Schmitt (de) I Roman Schramm (de) I Anne Schwalbe (de) I Theo Simpson (uk) I Christian Tiefensee (de) I Sarah Therry (be) I Markus Uhr (de) I Jan Dirk van der Burg (nl) I Rob van der Nol (nl) I Stefan Vanthuyne (be) I Grant Willing (us) I Weronika Zielinska (pl)

Zwischen dem 02. und dem 05. Juni finden Künstlergespräche, Verlagspräsentationen, book launches und signings statt. Das aktuelle Programm steht auf: blog.malenki.net

trenner

Jean - Philippe Brunaud

EAT ME! MUTATIONS

05. März bis 20. Mai

Eröffnung
Freitag 04. März , 19.00 Uhr

Einleitung
Dr. Kai U. Jürgens, Kiel

vertreten durch

Galerie Petschelt

0049.(0)160. 97500051
info@ulrike-petschelt.de
www.ulrike-petschelt.de
Jean Philippe Brunaud
 
Mutations – EAT ME!, Acryl auf Papier, 120 x 80 cm, 2006

Jean Philippe Brunauds ebenso ungewöhnliche wie hintergründige Kunst zeigt den Menschen nicht mehr im Einklang, sondern im steten Ringen mit der Natur, gegen die er zunehmend an Boden verliert. Seltsame Metamorphosen finden statt, Verwandlungen, bei denen neue und unerwartete Bestandteile des Körpers gegen ihren Besitzer zu rebellieren scheinen. Unheimliche Wesenheiten bilden sich, amorphen Quallen oder submarinen Kleinstlebewesen nicht unähnlich, die in eine Zeit hineintreiben, in der der Mensch vergessen scheint. Schließlich sind da immer wieder die Umrisse von Köpfen, in denen eine ungekannte Vegetation sichtbar und nur knapp gebändigt wird. Der anonymisierte Mensch droht, inmitten diesen Schauspiels einer unaufhörlichen Verwandlung verloren zu gehen.

trenner

Stephanie Heike

KURZWAREN

5. Januar
bis 24. Februar 2011

Vernisage
Freitag 14. Januar
ab 19.00 Uhr

Finissage
25. Februar 2011
um 21.00 Uhr

Mit musikalischer Beilage:
Prunella Explosion, Alberta Alert + DJanes

Kurzwaren
Stephanie Heike beschäftigt sich in Ihrer Ausstellung KURZWAREN mit der medialen Darstellung von Sexualität in der heutigen Gesellschaft. Sie setzt sich mit der Frage auseinander, ob es einen persönlichen oder gar individuellen Zugang zur eigenen Sexualität gibt. Und inwiefern das eigene Körperbild unabhängig sein kann von der, durch zunehmende mediale Präsenz geprägten, visuellen Vorbildung.

In einer Ihrer aktuellen Arbeiten, einer Installation von in Handarbeit angefertigten „Stoffobjekten“, deren Gestaltung an spießig-verstaubte Wohnkultur erinnern, karikiert sie die konsumorientierte Verfügbarkeit in der Darstellung des Körpers.

trenner

WeihnachtsWarte

Eröffnung
Freitag 10. Dezember
ab 19.00 Uhr

weitere Verkaufstage
11. / 12. / 14. / 16. Dezember von 16- 19 Uhr

In der WeihnachtsWarte können Sie gross- und kleinformatige Kunstwerke für den grossen und klein-
formatigen Geldbeutel von nationalen und inter-
nationalen Künstlern und Künstlerinnen erwerben und unterstützen somit die Warte bei der Realisierung der nächsten Ausstellungen.

Weihnachtswarte
Teilnehmende Künstler:

Maxwell Anderson / Fotografie / London, Sabine Bielmeier / Fotografie / Kassel, Milena Carstens / Fotografie / Berlin, Kiki Feicht / Malerei / Quedlinburg, Alexander Gehring / Fotografie / Berlin, Philipp Graf / Objekt / Berlin, Jens Gerber / Fotografie / Köln, Albert Grøndahl / Collagen / Prag, Stefanie Heike / Objekt / Kassel, Bernd Hübner / Malerei / Kassel, Kerstin Kais / Malerei / Berlin, Tom Kais / Malerei / Berlin, Janina Krepart / Objekt / Hamburg, Jan Köhler / Fotografie / Kassel, Minu Lee / Fotografie / Kassel, Diego Mendoza / Fotografie / Kassel, Murx / Malerei / Kassel, Jens Nagels / Fotografie / Kassel, Hiromi Nakajima / Malerei / Tokio, Bernhard Prinz / Fotografie / Hamburg, Lars Rosenbohm / Malerei / Bielefeld, Vincent Sojic / Malerei / Marseille, Sabine Stange / Fotografie / Kassel, Janine Stratmann / Objekt / Berlin, Daniel Stubenvoll Fotografie / Objekt / Hamburg, Andreas Thein / Fotografie / Düsseldorf, Karin Then / Fotografie / Berlin, Catrine und Olaf Val / Malerei / Objekt / Kassel, Frederik Vidal / Fotografie / Hamburg, Melanie Vogel / Fotografie / Kassel, Isabelle Wenzel / Fotografie / Amsterdam, Duncan Whyte / Fotografie / Göttingen, Paula Winkler / Fotografie / Berlin, Christian Zsagar / Grafik / Koblenz

trenner

Einbruch in die Warte, Ausstellung vorläufig ausgesetzt

IHRE HILFE WIRD BENÖTIGT


In der Nacht vom 17. auf den 18. November wurde in die Warte eingebrochen und sämtliches Videoequipment und somit ein Grossteil der Exponate der Ausstellung "Vertikalspannungen" von Dennis Feser gestohlen. Die Ausstellung muss deshalb auf unbestimmte Zeit ausgesetzt werden.

Das Ausstellungs Equipment war komplett von Förderern kostenlos zur Verfügung gestellt worden und muss nun natürlich ersetzt werden. Leider konnte aufgrund knapper finanzieller Mittel keine Versicherung der Gegenstände abgeschlossen werden. Der enstandene Schaden von rund 1500 Euro muss nun privat aufgebracht werden.

Galerie Räuberei
Hierfür möchte ich Sie um Hilfe bitten. Mit einem kleinen Geldbetrag können Sie dazu beitragen, daß ich den Schaden begleichen kann und weiterhin Förderer die Warte durch Sachleistungen unterstützen.



Vielen Dank für Ihre Hilfe!


trenner


Dennis Feser


Dennis Feser

VERTIKALSPANNUNGEN


06. November bis 05. Dezember 2010

Eröffnung
Freitag 5. November um 19.00

Website
www.dfeser.com

Dennis Feser arbeitet an den Rändern von Performance, Video, Mode und Skulptur. Für seine Arbeiten entwickelt er Körpererweiterungen, die auf eigentümliche Weise zwischen Bekleidung, Prothese und skulpturalen Auswüchsen changieren und sich ironisch wie neurotisch mit Identitätsmustern und der Idee des Natürlichen auseinandersetzen.

Sein neustes Video „Vertical Distraction" nimmt als Ausgangspunkt den Stadtkörper Frankfurt und die Skyline. Feser beschäftigt sich mit den beobachteten Architekturen, ihrem Rückwirken auf den eigenen Körper. Stadtlandschaft betrachtet als Ausformungen eines menschlichen Organismus. Neben der aktuellen Arbeit zeigt die Warte für Kunst frühere Videos und Fotografien des Künstlers.

trenner

Lars Rosenbohm

SO TUN ALS OB


04. September bis
17. Oktober 2010

Eröffnung
Freitag 3. September
um 19.00

Begrüssung
Daniel Neugebauer (Kunsthalle Bielefeld)

Website: www.larsrosenbohm.de


Thein Eigenheim

"... Lars Rosenbohms Medienwahl beschreibt den Dialog zwischen Privatem und Öffentlichem. Poster oder Fotos mit dem Gesicht des Künstlers deuten eine Privatheit an, die von der Bearbeitung dieser allerdings nur teilweise eingehalten wird. Man kann die gestischen, ironisierenden Übermalungen natürlich als Kommentar zu seiner Person sehen – genauso sind sie aber auch Masken, Camouflage,Versteck ..."
(Daniel Neugebauer, 2010)

trenner

Milena Carstens und
Paula Winkler

BENEFIT OF THE DOUBT


24. Juli bis 29. August 2010

Eröffnung
Freitag 23. Juli um 19.00

Die Ausstellung bringt die vordergründig gegen-
sätzlichen Arbeiten der Berliner Fotografinnen Paula Winkler und Milena Carstens in der Warte für Kunst zusammen.

benefit of the doubt –
der Zweifel des Entkörperlichten.

Paula Winkler stellt mit ihren Porträts die Entkörperlichung des Gender mittels des Körpers in seiner Pose ins Zentrum ihrer Arbeit. Die Entkörperlichung der geschlechtlichen Verortung durch gesellschaftlich normierte Attribute in die Verlagerung auf eine Vielzahl möglicher Kategorien von Geschlecht. Hier werden Körper jenseits der Normen und Kategorien inszeniert und ein Raum jenseits der allgemein akzeptierten Existenz der zwei-
geschlechtlichen Identität geöffnet und als Haltung präzisiert.
Thein Eigenheim

Milena Carstens
spielt mit dem komischen Moment im Szenischen. Nicht der Körper – und der Körper umfasst in dieser Arbeit auch Flora und Architektur – bilden die Physis des Bildes, sondern die Metaphysis des Dargestellten und die Darstellbarkeit ebendieser Metaphysis trägt die Szene. So wirken ihre Bilder entrückt, eher einem Traum entnommen, aus dem man soeben erwacht ist und sich nur in Standbildern erinnert, denn der Realität entsprungen, wenngleich diese Diskrepanz nicht das Leitmotiv der Arbeit darstellt. So gegensprüchlich die Motive und Positionen beider Künstlerinnen anmuten: Zwischen körperlicher Inszenierung und räumlicher Szene, Physis und Metaphysis, ist ihnen der Moment der Decorporation, der Zweifel am ersten Blick, dem Verlassen des normativen Raumes gemein.

trenner

Aktion

STRICK AUCH DU DICH ZUM KÜNSTLER!


Einladung zur Aktion
im KunstStrickBetrieb

zum Rundgang der Kunsthochschule Kassel

11. bis 18. Juli 2010

Öffnungszeiten
unter der Woche
16.00 bis 20.00 Uhr
am Wochenende
11.00 bis 20.00 Uhr

www.rundgang2010.de
Thein Eigenheim

Stricken

trenner

Jung Im Seo

REALER RAUM vs.
GEISTIGER RAUM


Abschlussarbeit bei Prof. Joel Baumann

07. bis 10. Juli 2010
Thein Eigenheim

Eröffnung der Ausstellung

Mittwoch 07. Juli 2010, um 19.00 Uhr

Öffnungszeiten für diese Ausstellung
16.00 bis 19.00 Uhr

In Ihrer künstlerischen Abschlussarbeit setzt sich Jung Im Seo zeichnerisch und installativ mit dem Gedanken zur Existenz des geistigen Raumes und des realen Raumes auseinander. Der reale Raum ist physikalisch messbar und somit seine Größe definierbar. Aber kann ein geistiger Raum wie ein realer Raum existieren? Welches sind die Parameter dazu? Und wie verhalten sich beide Räume, wenn sie aufeinander stossen?

trenner

Andreas Thein

EIGENHEIM


15. Mai bis 4. Juli 2010

Eröffnung
Freitag, den 14. Mai 2010
um 19.00 Uhr

Begrüssung
Lothar Schmidt

Andreas Thein ist ein Künstler, der als Fotograf die Alltäglichkeiten und ihre Geschichte mit erstaunlicher
Klarheit ins Bild rückt. Damit lässt er uns in Welten eintauchen, die uns zwar umgeben, meist jedoch durch unsere Blindheit gegenüber dem Normalen
gar nicht mehr wahrgenommen werden können.

Website:
www.athein.com
Thein Eigenheim


trenner

Warte für Kunst
Ausschau halten, Verbindung knüpfen, zur Schau stellen. Die Warte für Kunst ist Ausstellungsort und zugleich Experimentierfeld für engagierte, innovative, junge Kunstschaffende. Gezeigt werden alle Facetten zeitgenössischer Ausdrucksformen - von Fotografie, Video, Malerei bis zur Performance. Die Warte soll als Plattform für den Austausch von und mit Künstler/innen etabliert werden. Workshops, Vorträge und Artist Talks werden zum regelmässigen Programm gehören.

trenner

Unterstützt von:

Sponsoren


modul d isofloc rueckert consulting suedhang 2xgoldstein Eichholz Immobilienkhk